Allnet-Flat: Die sorgenfreie Lösung für alle
Aktualisiert am 25.08.2026
Warum du 2026 nur noch Allnet-Flat brauchst – egal wie viel du telefonierst.
Gute Nachrichten: Die Zeiten, in denen Allnet-Flats nur für Vieltelefonierer sinnvoll waren, sind vorbei! Moderne Allnet-Flat-Tarife sind mittlerweile günstiger als reine Datentarife und kosten oft nur marginal mehr als frühere Minutenpakete.
Der kleine Aufpreis für das All-in-Sorglos-Paket lohnt sich in 100% der Fälle – für die Sicherheit, Flexibilität und den Komfort, sich nie wieder Gedanken über Gesprächsminuten machen zu müssen.
Mit einer Allnet-Flatrate kannst du unbegrenzt in alle deutschen Netze telefonieren – egal ob zu Telekom, Vodafone, 1&1 oder O2. Eine SMS-Flat ist inklusive. Dazu bekommst du modernes mobiles Internet mit 5G-Technologie – ebenfalls mittlerweile Standard, nicht Premium.
Warum Allnet-Flat auch für Wenigtelefonierer die beste Wahl ist
Günstiger als die Alternativen
Reine Datentarife oder Pay-per-Minute rechnen sich heute nicht mehr. Allnet-Flat-Tarife sind mittlerweile so günstig, dass sich andere Modelle kaum noch lohnen.
Planbare Kosten
Eine feste monatliche Gebühr, keine bösen Überraschungen am Monatsende. Du weißt immer genau, was du bezahlst.
SMS-Flat immer inklusive
Bei allen Allnet-Flat-Tarifen ist eine SMS-Flatrate Standard – du musst nicht extra darauf achten.
5G & eSIM Standard
Moderne Technologie ohne Aufpreis. 5G und eSIM sind heute in praktisch allen Allnet-Flat-Tarifen enthalten.
Flexibel kombinierbar
Wähle das Datenvolumen, das zu dir passt – von 5 GB bis Unlimited. Die Telefon-Flat ist immer dabei.
All-in-Sorglos
Nie wieder nachdenken, ob ein Anruf zu viel kostet. Telefoniere so viel du willst, in alle deutschen Netze.
Pay-Per-Minute und Prepaid? Veraltet!
Früher galt Prepaid als günstige Alternative für Wenignutzer. Heute ist das nicht mehr der Fall: Allnet-Flat-Tarife sind so erschwinglich geworden, dass Prepaid aus reiner Kostensicht keine Vorteile mehr bietet.
Im Gegenteil: Du verzichtest auf Komfort (keine automatische Abbuchung, manuelles Aufladen) und hast meist schlechtere Konditionen. Moderne Allnet-Flats mit monatlicher Kündbarkeit bieten dir alle Vorteile von Prepaid (Flexibilität) plus bessere Preise und mehr Komfort.
Was eine Allnet-Flat wirklich abdeckt – und was nicht
Der Begriff „Allnet" suggeriert, dass wirklich jede Verbindung abgedeckt ist. In der Praxis gilt die Flatrate ausschließlich für Gespräche und SMS in alle deutschen Mobilfunk- und Festnetznummern. Drei Bereiche sind bei so gut wie jedem Tarif ausgenommen und werden separat berechnet.
Sondernummern wie 0180-, 0900- oder 0137-Rufnummern gehören nicht zur Flat. Bei ihnen zahlst du zusätzlich zur Grundgebühr des Angerufenen einen Minuten- oder Verbindungspreis, der vom jeweiligen Diensteanbieter festgelegt wird – nicht von deinem Mobilfunkanbieter. Das betrifft zum Beispiel viele Gewinnspiel-Hotlines, Servicerufnummern von Versicherungen oder Warteschleifen mit kostenpflichtiger Vorwahl.
Anrufe ins Ausland – also von deiner deutschen Nummer zu einer ausländischen Rufnummer – sind ebenfalls nicht Teil der Allnet-Flat. Dafür brauchst du entweder ein Auslandspaket oder zahlst die im Preisblatt hinterlegten Minutenpreise, die je nach Zielland stark variieren.
Etwas anderes ist Roaming, also die Nutzung deines Tarifs im europäischen Ausland: Innerhalb der EU darfst du dank der EU-Roaming-Regeln zu den gewohnten Inlandskonditionen telefonieren, simsen und surfen. Das bedeutet: Du kannst im EU-Urlaub weiterhin auf deine Allnet-Flat zugreifen, solange du in einem EU-Land unterwegs bist – nicht zu verwechseln mit Anrufen von Deutschland aus ins Ausland.
Versteckte Kostenfallen bei Allnet-Flat-Tarifen
Auch bei einer vermeintlich sorgenfreien Flatrate lohnt sich der Blick ins Kleingedruckte. Der häufigste Stolperstein ist die Datenautomatik: Ist sie aktiviert, bucht dein Anbieter automatisch und kostenpflichtig zusätzliches Datenvolumen nach, sobald dein Inklusivvolumen aufgebraucht ist. Ohne Datenautomatik wirst du stattdessen einfach gedrosselt – meist ohne Zusatzkosten. Prüfe daher vor Vertragsabschluss, ob eine Datenautomatik standardmäßig aktiv ist und ob sie sich deaktivieren lässt.
Ein zweiter Punkt ist der Anschlusspreis. Viele Anbieter berechnen einmalig eine Gebühr für die Aktivierung der SIM-Karte oder eSIM. Das ist kein versteckter Betrug, aber ein Kostenfaktor, den du bei einem fairen Preisvergleich immer mit einrechnen solltest – besonders wenn du planst, den Tarif nach kurzer Zeit schon wieder zu kündigen.
Der dritte und wichtigste Mechanismus betrifft Preiserhöhungen nach dem Aktionszeitraum: Viele Tarife werden mit einem vergünstigten Einführungspreis für die ersten Monate beworben, der Preis nach dieser Zeit steigt jedoch spürbar an. Das ist grundsätzlich zulässig, solange es transparent kommuniziert wird – aber es lohnt sich, den Preis nach der Aktionsphase zu kennen, nicht nur den Lockpreis im ersten Monat. Wenn du unsicher bist, wie sich Tarifpreise über die Zeit entwickeln, wirf einen Blick auf unsere Preisentwicklung.
Worauf du beim Vergleich achten solltest
Drei Kriterien entscheiden bei Allnet-Flat-Tarifen über die tatsächliche Alltagstauglichkeit – unabhängig vom Preis. Erstens das Netz: Telekom, Vodafone, o2 und 1&1 unterscheiden sich in Abdeckung und Geschwindigkeit teils erheblich, besonders auf dem Land. Ein günstiger Tarif nützt wenig, wenn er im eigenen Wohnort kaum Empfang hat. Vergleiche daher gezielt Tarife im O2-Netz, im Vodafone-Netz, im 1&1-Netz oder im D-Netz der Telekom.
Zweitens die Drossel-Geschwindigkeit nach Verbrauch des Datenvolumens. Manche Tarife drosseln auf ein Tempo, das noch für E-Mails und WhatsApp reicht, andere werden praktisch unbenutzbar. Wenn du regelmäßig ans Limit kommst, lohnt sich ein Tarif mit mehr Datenvolumen mehr als ein vermeintliches Schnäppchen mit harter Drosselung.
Drittens die Laufzeit: Ein Tarif ohne Mindestvertragslaufzeit gibt dir maximale Flexibilität, während Laufzeitverträge dich oft für bis zu 24 Monate binden. Da der Preisunterschied zwischen beiden Modellen heute meist gering ist, überwiegt für die meisten Nutzer der Vorteil der Flexibilität. Achte außerdem darauf, ob ein Tarif ohne Anschlussgebühr angeboten wird, um Einmalkosten zu vermeiden.
Allnet-Flat vs. Prepaid-Paket: Was ist der Unterschied?
Bei einem klassischen Prepaid-Paket lädst du dein Guthaben selbst auf und buchst dir monatlich ein Datenpaket, das nach Ablauf automatisch verfällt oder erneuert werden muss. Eine Allnet-Flat läuft dagegen über eine SEPA-Abbuchung, verlängert sich automatisch und bietet dir konstant dieselben Leistungen, ohne dass du aktiv etwas tun musst.
Der frühere Hauptvorteil von Prepaid – keine Vertragsbindung – ist heute kein Alleinstellungsmerkmal mehr, da es genügend monatlich kündbare Allnet-Flat-Tarife gibt. Dafür bringt Prepaid nach wie vor einen Vorteil mit: Es gibt keinerlei Bonitätsprüfung, und du kannst dein Ausgabenlimit durch die manuelle Aufladung strikt selbst steuern. Das kann für Nutzer ohne Schufa-Auskunft oder für Zweitkarten mit striktem Budget relevant sein.
Für den überwiegenden Teil der Nutzer überwiegen jedoch die Vorteile der Allnet-Flat: planbare Kosten, kein manuelles Aufladen, meist bessere Konditionen pro Gigabyte und der Wegfall des Risikos, mitten im Monat ohne Guthaben dazustehen. Wer unsicher ist, welches Modell besser passt, findet in unserem Ratgeber Prepaid oder Vertrag eine ausführliche Gegenüberstellung.
Alle Netze • Monatlich kündbar • Keine versteckten Kosten
Häufige Fragen
Sind Anrufe zu Sondernummern in der Allnet-Flat enthalten?
Nein. Eine Allnet-Flat deckt Gespräche in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze ab. Sondernummern wie 0180-, 0900- oder 0137-Nummern sind ausgenommen und werden separat berechnet, oft mit Minuten- oder Verbindungspreisen. Dasselbe gilt für Sonderdienste wie Warteschleifen-Hotlines mit kostenpflichtiger Vorwahl.
Kann ich mit einer Allnet-Flat auch ins Ausland telefonieren?
Anrufe ins Ausland sind in der Regel nicht Teil der Allnet-Flat und werden separat abgerechnet – die Flat gilt ausschließlich für Verbindungen innerhalb Deutschlands. Innerhalb der EU greifen beim Telefonieren und Surfen die Roaming-Regeln, die dir dein Inlandstarif zu den gewohnten Konditionen zur Verfügung stellt. Anrufe von Deutschland aus zu einer ausländischen Nummer sind davon unabhängig und laufen meist über gesonderte Auslandstarife.
Was passiert, wenn mein Datenvolumen aufgebraucht ist?
Die Telefon- und SMS-Flat bleiben davon unberührt – du kannst weiterhin uneingeschränkt telefonieren und SMS schreiben. Beim mobilen Surfen wird die Geschwindigkeit gedrosselt, meist auf einen Bereich, der für E-Mails und einfaches Surfen noch ausreicht, für Streaming oder große Downloads aber spürbar zu langsam ist. Die genaue Drossel-Geschwindigkeit unterscheidet sich je nach Anbieter und Tarif.
Lohnt sich eine Allnet-Flat auch für Wenig-Telefonierer?
Ja. Da Allnet-Flat-Tarife heute kaum teurer sind als reine Datentarife, zahlst du für die Telefon- und SMS-Flat meist nur einen kleinen Aufpreis – dafür entfällt jedes Risiko einer unerwartet hohen Rechnung durch Gesprächsminuten. Für die allermeisten Nutzer ist das die unkompliziertere und günstigere Wahl.
Gibt es bei Allnet-Flat-Tarifen eine Mindestvertragslaufzeit?
Das hängt vom gewählten Tarif ab. Es gibt sowohl monatlich kündbare Allnet-Flat-Tarife als auch Varianten mit fester Laufzeit von in der Regel bis zu 24 Monaten. Ein Laufzeitvertrag bringt meist keinen relevanten Preisvorteil mehr gegenüber einem flexiblen Tarif – dafür aber weniger Freiheit, kurzfristig zu wechseln.
Ist eine Datenautomatik in der Allnet-Flat automatisch aktiv?
Das ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Bei manchen Tarifen wird zusätzliches Datenvolumen automatisch und kostenpflichtig nachgebucht, sobald das Inklusivvolumen aufgebraucht ist – bei anderen erfolgt stattdessen eine reine Drosselung ohne Zusatzkosten. Prüfe vor Vertragsabschluss, wie der jeweilige Tarif damit umgeht, und ob sich eine aktive Datenautomatik in den Kontoeinstellungen deaktivieren lässt.